Eine Liebeserklärung an Richard Rother und den Homburger Kallmuth
Wer die Werke des Künstlers Richard Rother nicht kennt, wundert sich, wer ihm von den neuen Homburger Etiketten so gut gelaunt und hintersinnig zuprostet. Es ist eines der beliebten „Weinhäcker“–Motive von Richard Rother. Um das Etikett komplett zu machen, finden sich darüber stilisiert die Bodenschichten des Kallmuths. Der feinsten Weinlage von Homburg.
Richard Rother war Holzschnitzer und Bildhauer. Geboren 1890 im Spessart, führte ihn sein Weg nach Weinfranken. Er „verliebte“ sich in Land und Leute und wurde durch seine Werke zu einer Person der fränkischen Wein- und Kunstgeschichte.
Im Laufe der Jahre entstanden unzählige Holzschnitte und Plastiken, kleine Bronzen und auch große Stein- und Bronzefiguren für Dörfer und Städte im fränkischen Land. Mit besonderer Vorliebe wählte er Weinmotive und Winzerdarstellungen; der Frankenwein gehörte zu seinem Leben.
Rother zählt zu den profiliertesten Künstlern dieses Jahrhunderts. Als er 1980 mit 90 Jahren starb, hinterließ er ein reichhaltiges Erbe, das Heinz Otremba bisher in 6 Bildbänden zugänglich gemacht hat. Als Mensch und als Künstler wurde Rother mehrfach geehrt. So war er Träger des Riemenschneiderpreises, des Deutschen Weinkulturpreises und der Kulturpreise der Städte Würzburg und Kitzingen.
ROTHER, Richard, Holzschneider und Bildhauer. * 8.5.1890 in Bieber im Spessart, † 2.11.1980 in Fröhstockheim (Rödelsee). verh. 1920 mit Linda Mauer, 1 Tochter, 2 Söhne.
Quelle: http://www.geschichte-des-weines.de/personenAZ/rother_richard.html